Bereite deinen Besuch vor
Planen Sie Ihren Besuch im Geopark
Planen Sie Ihren Besuch im Geopark Sesia Val Grande und entdecken Sie eine Region, in der Geologie, Natur und Kultur in einer einzigartigen Landschaft miteinander verschmelzen.
In diesem Abschnitt findest du alle nützlichen Informationen, um deinen Besuch optimal zu gestalten: geotouristische Routen zur Erkundung des geologischen Erbes; Geostandorte von internationaler Bedeutung; Museen und Besucherzentren, um die charakteristischen Themen der Region näher kennenzulernen; Leitfäden für einen sicheren Aufenthalt in der Region sowie #GeoFood-Vorschläge, um die mit der Geschichte und der lokalen Geodiversität verbundenen kulinarischen Genüsse zu entdecken.
Ein Ausgangspunkt, um ein bewusstes, nachhaltiges und entdeckungsreiches Erlebnis zu gestalten.
Geotouristische Routen
Wanderwege, die in der Regel als Wanderrouten angelegt sind und dazu dienen, das geologische Erbe aufzuwerten, die Geowissenschaften zu vermitteln, den Geotourismus zu fördern und ganz allgemein das Bewusstsein der Menschen für Umweltfragen zu schärfen.
Sie ermöglichen es, die vielen verschiedenen Gesteinsarten kennenzulernen, die im Gebiet des Geoparks zutage treten, die Formen der Landschaft zu beobachten und zu verstehen, wie sie entstanden sind: Die Gesteine und die Landschaftsformen sind die Spuren, die der Planet hinterlassen hat und die es ermöglichen, seine Geschichte zu verstehen – Spuren, denen man folgen kann, um seine Entwicklung zu entdecken.
Derzeit gibt es im Geopark 16 Routen dieser Art.
Die Geostätten
Geostätten spiegeln die Geodiversität eines Gebiets wider, verstanden als die Bandbreite der geologischen Merkmale (darunter strukturelle, mineralogische, petrographische, paläontologische, geomorphologische, hydrogeologische, bodenkundliche, sedimentologische und georessourcenbezogene Aspekte), die für ein bestimmtes Gebiet charakteristisch sind.
Sie werden aufgrund ihres wissenschaftlichen Werts, ihres pädagogischen Potenzials und ihrer Bedeutung als geotouristische Ziele anerkannt. Sie werden entsprechend ihrer Bedeutung auf internationaler, nationaler, regionaler oder lokaler Ebene klassifiziert.
Darüber hinaus können zusätzliche Aspekte ästhetischer, historisch-archäologischer und/oder sportlicher Art damit verbunden sein. Innerhalb des Gebiets des Geoparks wurden 68 Geostandorte identifiziert.
Museen und Besucherzentren
Museen und Dauerausstellungsräume ermöglichen es, das außergewöhnliche geologische, naturkundliche und ethnografische Erbe der Region zu entdecken und zur Geltung zu bringen.
Besucherzentren, die auf Experimente und Sinneserlebnisse ausgerichtet sind, bieten die Möglichkeit, die charakteristischen Themen der Region vertiefend kennenzulernen, die anschließend bei geführten oder eigenständigen Ausflügen direkt erkundet werden können.
GeoFood
GEOFood ist eine Bewegung, die auf gemeinsamen Kriterien und Werten im Bereich der Nahrungsmittelressourcen basiert und darauf abzielt, Landwirte und Lebensmittelunternehmen mit den UNESCO-Global-Geoparks zu vernetzen, um gemeinsame Strategien zur Aufwertung lokaler Lebensmittel, zur Innovation, zur Ernährungserziehung und zur Forschung zu entwickeln und auszutauschen.
Das GEOFood-Label definiert die „Qualität“des Produkts auf der Grundlage lokaler Traditionen und überlieferten Wissens, in Verbindung mit dem geologischen Erbe, das jedes Gebiet prägt, und seiner Geschichte. Diese Elemente bilden den Kern des GEOFood-Labels, das ausschließlich innerhalb der UNESCO-Global-Geoparks und in Verbindung mit deren Logo verwendet werden darf.