Ein kleiner Spaziergang entlang der Insubrischen Linie: zwei Tage auf Entdeckungsreise durch die Landschaft des Geoparks
Die vom CAI Vigezzo organisierte Initiative, die der Erkundung der Geologie und Landschaft des Val Loana sowie der Vermittlung von Wissen über den UNESCO-Geopark Sesia Val Grande gewidmet war, ist erfolgreich zu Ende gegangen.
Die Initiative gliederte sich in zwei Phasen.
Der Abend am 11. August im Besucherzentrum des Nationalparks Val Grande in Buttogno (Santa Maria Maggiore) war der Vertiefung der geologischen Aspekte des Gebiets gewidmet. Irene Maria Bollati vom Fachbereich für Geowissenschaften „Ardito Desio“ der Universität Mailand begleitete die Teilnehmer auf einer Reise entlang der Insubrischen Linie, bei der Geologie und Landschaft miteinander verschmolzen. Der Abend bot zudem die Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen und Aktivitäten des Geoparks zu informieren, die von Cristina Viani vorgestellt wurden.
Am nächsten Tag, dem 12. August, wurde das Gelernte bei einer Wanderung entlangdes oberen geotouristischen Rundwegs des Val Loana in die Praxis umgesetzt. In Begleitung von Irene Bollati konnten die Teilnehmer einige der Geostandorte des Geoparks aus nächster Nähe betrachten und anhand der Landschaft die komplexe geologische Geschichte des Tals nachvollziehen. Der Tag klang in der Berghütte Rifugio Laurasca mit einem geselligen Beisammensein aus, das die Verbindung zwischen Geotourismus und lokalen Gegebenheiten noch weiter unterstrich.
Die Initiative ist ein besonders aussagekräftiges Beispiel dafür, worindas Wesen eines Geoparks besteht: die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen, der Region, Vereinen und lokalen Gemeinschaften, wodurch das geologische Erbe zu einer konkreten und gemeinsamen Erfahrung wird.
Ein Dankeschön gilt daher dem CAI Vigezzo für seine Initiative und dafür, dass er diese Aktion unter Einbeziehung des Geoparks, der Hochschul- und Wissenschaftswelt sowie der lokalen Akteure auf die Beine gestellt hat. Gerade durch diese Kooperationen kann das geologische Erbe bekannt gemacht, vermittelt und erlebt werden und so zu einer Ressource für die Gemeinschaft und für einen achtsamen und bewussten Tourismus werden.
