Vom Verein „Supervulcano Valsesia“ anlässlich der dritten „Woche des Planeten Erde“ organisierte Wanderung
Geschichten aus Stein, Geschichten aus dem Leben. Die Felsen des Sesia-Supervulkans als Ressource.
Ein Besuch einiger geologischer Stätten des Supervulkans im Valsesia, wo sich die Geschichte der Geologie mit der materiellen Kultur unserer Region verbindet.
Treffpunkt ist um 9.30 Uhr im Rathaus von Vocca, Ortsteil Chiesa 1, im Vereinssitz. Nach einer Einführung in die Geschichte des Supervulkans beginnt die Besichtigung einiger der bedeutendsten Aufschlüsse des Supervulkans im Valsesia, die sich zwischen den Ortschaften Balmuccia und Prato Sesia befinden (mit dem Auto und kurzen Abschnitten zu Fuß).
Die Exkursion bietet die Gelegenheit, den roten Faden zu verfolgen, der die geologische Geschichte mit der Verwendung der Materialien verbindet, die aus den Steinbrüchen und Bergwerken gewonnen wurden, von denen es in der Vergangenheit im gesamten Valsesia sehr viele gab.
So kann man die Mantelgesteine sehen, die in Balmuccia zutage treten, wo vor kurzem ein Steinbruch wieder in Betrieb genommen wurde. In Isola di Vocca, im tiefsten Bereich des Supervulkans, befindet sich ein ehemaliges Nickelbergwerk. Im Gebiet zwischen Roccapietra und Borgosesia gibt es Granitgestein, das sowohl in der Vergangenheit als auch heute abgebaut wird; ein schönes Aufschlussgebiet davon kann man in Agnona besichtigen.
Mittagessen als Lunchpaket oder Möglichkeit, in einem Restaurant zu essen.
Der Tag endet in Serravalle, bei der Pieve di Naula, wo die Gruppe gegen 16.15 Uhr auf die Wanderer des „Sentiero d’la brenta“ trifft, die von Sostegno aus aufgebrochen sind und wie jedes Jahr einen reich gefüllten Korb mit Produkten aus unserer ländlichen Gegend und Wein aus den Hügeln mitbringen, ein symbolisches Geschenk, das am Ende an bedürftige Menschen in Serravalle verteilt wird.
Es handelt sich um eine Veranstaltung, die mit alten Traditionen verbunden ist und ein weiteres Zeugnis für die enge Beziehung zwischen Mensch und Land darstellt, wie Dr. Piera Mazzone, Direktorin der Stadtbibliothek von Varallo, berichtet.
Der kuriose Name des Weges rührt daher, dass die Kirche von Naula di Serravalle, die älteste des Tals, einen Friedhof besaß und dorthin offenbar bereits in den ersten Jahrhunderten nach Christus die Verstorbenen der Gegend hingebracht wurden, die in ein Leinentuch gewickelt und aufrecht in einem Korb namens „Brenta“ aufgestellt wurden.
Um 17 Uhr findet eine Heilige Messe zum Gedenken an alle Verstorbenen der beiden Gemeinden Sostegno und Serravalle statt.
Im Anschluss gibt es einen Imbiss, der von der Gemeinde Serravalle angeboten wird.
Schwierigkeitsgrad der Route: Wanderung
Kleidung und Ausrüstung: Wanderschuhe, wasserdichte Jacke und/oder Regenschirm
Die Teilnahme ist kostenlos
Für Informationen und Anmeldungen: Mobil 340/3486552 |info@supervulcano.it
