15. April 2019 – Internationales Erasmus-Projekt

Nach dem Start am 8. Oktober 2018 gehen die Arbeiten im Rahmen des zweiten internationalen Erasmus+-Projekts weiter, an dem der UNESCO-Global-Geopark Sesia Val Grande beteiligt ist; „Geoheritage and climate change for highlighting the professional perspective“ lautet der Titel des Projekts, an dem acht Partner beteiligt sind, darunter der Verein Sesia Val Grande Geopark, und das sich über drei Länder und ebenso viele Geoparks erstreckt (Italien, Frankreich und Finnland).

In diesem Schuljahr hat Italien im Fernunterricht mit der Klasse 4 CB (Umwelt) des Istituto Cobianchi zusammengearbeitet, wo Prof. Marco Giardino, Geomorphologe an der Universität Turin, am 4. April einen Vortrag über das Anthropozän hielt; Die Vorlesung wurde per Videokonferenz auch von den Schülern der Geoparks Rokua und Chablais verfolgt. Vom 15. bis 17. April waren die Schüler des Cobianchi hingegen die Hauptakteure einer dreitägigen Veranstaltung zum Thema Klimawandel und zu Berufen, die in irgendeiner Weise von diesem Thema betroffen sind, insbesondere im Berggebiet. Während dieser Tage wurden die Jugendlichen in Arbeitsgruppen eingeteilt und in praktische Beobachtungs-, Forschungs- und Diskussionsaktivitäten eingebunden; zudem hatten sie die Gelegenheit, verschiedene lokale Fachleute kennenzulernen. Die Gruppe wurde von den Lehrkräften des Ist. Cobianchi, Patrizia Balzarini und Carlo Ramoni, sowie von Ilaria Selvaggio begleitet, einer Wissenschaftsvermittlerin und Wanderführerin, die mit dem Geopark Sesia Val Grande zusammenarbeitet.

Zentrale Themen der Aktivitäten waren die Nutzung lokaler Ressourcen in der Vergangenheit, die Walser-Bevölkerung als Beispiel für die Anpassung an den Klimawandel sowie die neuen beruflichen Herausforderungen im Zusammenhang mit Tätigkeiten in den Bergen.

Am ersten Tag besichtigten die Jugendlichen die „Resga di Brasei“ in Rassa – wofür wir Luca Cerruti, dem Bürgermeister von Rassa, danken – und besuchten das Walser-Museum in Alagna, wofür wir Lorena Chiara danken; Am Dienstag fanden Aktivitäten statt, um die geologischen und geomorphologischen Merkmale des Gebiets sowie die Nutzung der Ressourcen zu untersuchen; Am Mittwoch wurden die Aktivitäten mit Vorträgen zu den Skiliften des Skigebiets Monterosa Ski abgeschlossen: Wir danken Claudio Francione, dem technischen Leiter von Monterosa 2000, und Federico Tognetto, Skilehrer und Student der Geowissenschaften. Der Nachmittag war einer abschließenden Diskussion mit den Studierenden gewidmet, in der die während der drei Tage behandelten Themen reflektiert wurden.

Der nächste Termin ist für das Schuljahr 2019-2020 vorgesehen, wenn der Austausch zwischen italienischen und französischen Schülern stattfindet, die die jeweiligen Geoparks besuchen werden.

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Lesezeit: 2 minuti
Veröffentlichungsdatum: 23/04/2019
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