Sant’Agostino-See
Der See (500 Meter lang, 100 Meter breit und mit einer maximalen Tiefe von 6 Metern) liegt in einem Seitental, das parallel zum Haupttal verläuft.
Diese besondere Morphologie ist darauf zurückzuführen, dass das Tal während der Phase der größten Gletscherausdehnung von einer Nebenzunge des Gletschers eingenommen wurde, der sich (während einer Rückzugsphase des Gletschers) zu einem Gletscherabflusskanal (Spill-way Channel) entwickelte, also zu der Stelle, an der das Schmelzwasser abgeleitet wurde.
Der Ort, an dem die Kapelle des Heiligen Augustinus steht, zeugt vom Durchzug des Gletschers durch dieses Tal: Es handelt sich nämlich um eine Moräne, eine typische Form der Gletschererosion, an der die parallel zum Tal verlaufenden Rillen zu erkennen sind, die durch den Durchzug der Gletschermasse und der Geröllmassen entstanden sind.